KEYNOTES 2017

Schnell, flexibel & einfach – Servervirtualisierung bei Coca Cola: Ein Erfahrungsbericht

Sven Bordasch ist seit 2015 Lead Manager Workplace, Systems & Infrastructure bei der Coca Cola Erfrischungsgetränke AG. Zuvor arbeitete er ein Jahr lang als Head of Projektmanagement bei der LASERLINE Digitales Druckzentrum Bucec & Co. Berlin KG, wo er 2014 nach seiner dreijährigen Tätigkeit als Leiter IT/ Bereich Utilities, BFS Finance bei Arvato Infoscore gewechselt war. Im Zeitraum 2002-2001 war Herr Bordasch als Leiter IT war er für die gesamte IT Organisation der Gravis GmbH zuständig, nachdem er seit Ende der 1990er Jahre in verschiedenen Führungspositionen unter anderem bei der Tangens GmbH, dem Eplus Mobilfunk und dem Unternehmen Lichtwer Pharma tätig war.

In seinem Vortrag erläutert Sven Bordasch, was die wichtigsten Treiber für die umfassende Virtualisierung bei Coca Cola waren: RZ-Kapazitäten, Kosten & Personal. Ferner beleuchtet er, wie Anwendungen mit Blick auf höhere Flexibilität für neue Anforderungen und einfachere Skalierbarkeit zukünftig bereitgestellt und genutzt werden. Schließlich resümiert Sven Bordasch, welche Auswirkungen diese Transformation auf die IT und das Business im Hinblick auf die Geschwindigkeit und Managebarkeit.

Compute-Power in der Cloud oder On-Premise? Mir egal!

Als Vice President Global Technology Services verantwortet Marc Votteler die grundlegenden IT Services der Schaeffler Gruppe weltweit an rund 170 Standorten in über 50 Ländern. Neben der klassischen infrastrukturellen Versorgung durch Rechenzentren, Storage, Server und Netzwerke gehören zu seinem Bereich auch Client- und Arbeitsplatzsysteme mit Office-Anwendungen und mobilen Endgeräten sowie global genutzte Software-Plattformen für ERP, E-Mail, Telefonie, Collaboration oder auch Internet-/Intranet-Inhalte. In einer  quergelagerten Funktion berichtet auch das Team Security Services, in dem die IT-Sicherheit betreffende Services gebündelt sind, an Marc Votteler. Vor der Übernahme seiner aktuellen Position in 2015 hatte Herr Votteler führende Positionen im Bereich IT-Operations (Schwerpunkt IT-Outsourcing) bei einem globalen Anbieter digitaler Services inne und war zuvor auch als Entwicklungs- und Produktmanager im Bereich der Geschäftsprozessüberwachung bei einem internationalen Technologiekonzern tätig.

In seinem Vortrag schildert Marc Votteler die Transformation der IT des weltweit führenden integrierten Automobil- und Industriezulieferer Schaeffler im Bereich der klassischen x86-Rechenleistung unter Windows und Linux. Er schildert die aktuelle Umstellung aller Rechenzentren von Schaeffler weltweit auf ein SDDC auf Basis von Microsoft Technologien. Ziel des Projektes ist es, Ende 2018 die eigenen Rechenzentren technologisch auf „Augenhöhe“ mit den Azure-Rechenzentren von Microsoft gebracht zu haben und aus Sicht der Bereitstellung und des Ressourcen-Managements keine Unterscheidung mehr zwischen den eigenen Rechenzentren On-Premise und jenen von Microsoft für ihr Azure-Offering zu haben.

BYOD, On Premise, XaaS – IT Infrastrukturen & hybride Umgebungen: Erfahrungen und Strategien der Axa

Stephan Schilling ist IT Architekt mit über 20 Jahren Berufserfahrung. Seit über 12 Jahren ist als Global Architect bei AXA Technology Services tätig. Zuvor arbeitete er 7 Jahre in verschiedenen Rollen in den Bereichen IT Architecture und Consulting bei IBM. Zu seinen ersten Stationen gehörten die Positionen des Systems und Support Engineer bei Hewlett-Packard. Stephan Schilling studierte Elektrotechnik, BWL, Informatik und Robotik an der Universität Karlsruhe, der UMASS Dartmouth in den USA, der INRIA in Grenoble, Frankreich, der HTW Chur in der Schweiz und der Fudan University Shanghai in China. Seinen Abschluss als Diplom-Ingenieur der Elektrotechnik erwarb er an der Universität Karlsruhe am KIT.

Der Vortrag bietet ein umfassendes Bild der IT Infrastruktur bei Axa - von On Premise Anwendungen, über die BYOD Politik bis hin zum Einsatz von Cloud Service. Von einer derart hybriden Umgebung im global agierenden Großunternehmen ausgehend, fasst Stephan Schilling die bisherigen Erfahrungen der Axa und schildert mit besonderem Blick auf die IT und die IT Infrastruktur die neuesten Strategien der Axa in diesem Bereich.

Auf dem Weg zur Vollvirtualisierung – Das Rechenzentrumskonsolidierungsprojekt von Zeppelin Baumaschinen

Johannes Dibon verantwortet seit mehr als zwei Jahren den Bereich IT-Infrastruktur der ZEPPELIN Baumaschinen GmbH sowie IT-Infrastruktur-Projekte in der ZEPPELIN Gruppe. Davor war er über 8 Jahre Gesamt-IT-Leiter der ZEPPELIN Österreich GmbH.

Der Vortrag bietet zunächst einen allgemeinen Überblick der IT Infrastruktur der Zeppelin Baumaschinen und schildert die Gründe für eine umfassende Virtualisierung. Am Beispiel der eigenen Projekte thematisiert Johannes Dibon ferner die Frage, wie virtualisierte Anwendungen serverbasiert und geräteunabhängig bereitgestellt werden können und - gleichzeitig - klassisches FAT Client Management, Vor-Ort-Support etc. behalten wird. Abschließend zeichnet Johannes Dibon das Bild einer bimodalen IT in seinem Unternehmen und widmet sich der Überlegung, ob diese eine vorübergehende Notlösung oder vielmehr ein zukunftsfähiger Ansatz sei.


Referenten und Moderatoren 2017


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Thomas Langner
IT-Consultant
FRAPORT AG


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